Nach Angaben der Feuerwehr ist ein Teil der Straßenbahn in einer Kurve vor der Arnimstraße vermutlich gegen einen Mast der Oberleitung gefahren. Dabei wurde die Seite rechts aufgerissen, wie ein Sprecher sagte. Der letzte Wagen der Bahn sei dann aus dem Gleis gesprungen.
BVG-Vorstand: in Gedanken bei Verletzten
Der BVG-Vorstandsvorsitzende Henrik Falk besuchte den Unfallort laut Unternehmen am Vormittag: "Unter dem Eindruck der Bilder hier vor Ort sind wir tief betroffen. In Gedanken sind wir bei den Verletzten und unseren Fahrgästen", wurde er in einer Mitteilung zitiert. Klar sei, dass die BVG intensiv zur Aufklärung der Unfallursache beitragen würden. Polizei, Technische Aufsichtsbehörde TAB und die BVG hätten die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen, erläuterte die BVG-Sprecherin.
Strecke voraussichtlich zwei Tage nicht zu befahren
Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit knapp 60 Kräften vor Ort. Laut "B.Z" waren die Berliner Verkehrsbetriebe mit einem Notfall-Manager an der Unfallstelle, um den Strom abzustellen. Der Abtransport der Straßenbahn sei voraussichtlich nur mit schwerem Gerät möglich. Deshalb werde voraussichtlich ein Kran bestellt. "Wir gehen davon aus, dass die Strecke 48 Stunden nicht befahrbar ist", so die BVG-Sprecherin weiter.
Die Tramlinien M5 und M17 sind unterbrochen. Laut BVG ist ein Ersatzverkehr eingerichtet.
© dpa | Abb.: TechLine/Pixabay (Symbolbild) | 02.06.2026 14:14







