Umweltstaatssekretär Andreas Kraus hatte am Mittwoch im Verkehrsausschuss unter anderem angekündigt, dass die U7 wegen zu hoher Kosten nicht über die Station Spandau Rathaus hinaus verlängert werden soll. Die Großsiedlung Heerstraße Nord bliebe damit ohne U-Bahnanschluss. SPD-Fraktionschef Raed Saleh warnte daraufhin in der "Berliner Morgenpost" und dem "Tagesspiegel", dass der Nahverkehrsplan im Senat so nicht beschlossen werde.
Verkehrssenatorin weist SPD-Kritik zurück
Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) wies die Kritik des Koalitionspartners SPD zurück. "Wir stehen vor finanziellen Herausforderungen, wir haben infrastrukturelle und betriebliche Zwänge", sagte Bonde dem "Tagesspiegel" (Freitag). Sie sagte, "dass der Bau einer U-Bahn mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit zu Herausforderungen führt". Deshalb bedürfe es "weiterer Untersuchungen zur Systementscheidung und zum Streckenverlauf". Hierzu sei aber "keine Vorfestlegung getroffen" worden.
© dpa | Abb.: BVG | 29.03.2026 08:06








