
Verkehrssausschuss-Vorsitzender Tarek Al-Wazir, MdB, Bündnis 90 / Die Grünen, und Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, MdB, CDU/CSU, © Deutscher Bundestag / Inga Haar
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Ohne den Neu- und Ausbau von Gleisen und die klare Unterstützung von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) werde sich an den strukturellen Problemen des bundeseigenen Konzerns nichts ändern, sagte Al-Wazir. "Es ist nicht zu erklären, dass das Sondervermögen nicht komplett zusätzlich für Investitionen genutzt wird. Das muss sich ändern."
Schnieder: Geht in "demokratiegefährdende Richtung"
Bahnchefin Palla hatte Freitag die Bilanz des Vorjahrs vorgestellt. Demnach machte der Konzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro, etwa 0,5 Milliarden Euro mehr als 2024. Palla bereitete die Fahrgäste zudem darauf vor, dass die Sanierung des maroden Streckennetzes noch viele Jahre dauern werde. Im vergangenen Jahr waren lediglich rund 60 Prozent der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs.
Verkehrsminister Schnieder sieht im Zustand der Deutschen Bahn bereits eine mögliche Gefahr für die Demokratie. "Das geht schon in eine demokratiegefährdende Richtung", sagte er der Funke Mediengruppe. "Wir dürfen nicht einreißen lassen, dass die Menschen glauben, der Staat bekommt Probleme wie marode Brücken oder notorisch verspätete Züge nicht in den Griff. Wir müssen zeigen, dass wir handlungsfähig sind."
© dpa | Abb.: Deutscher Bundestag / Inga Haar | 28.03.2026 18:56







