Der Zugführer und 70 Fahrgäste der Nordwestbahn, die auf dem Weg von Osnabrück nach Bremen war, blieben nach Angaben der Beamten unverletzt. Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Notfallseelsorger betreuten die Reisenden.
Bahnstrecke gesperrt
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war es zu dem Unfall gekommen, als der 43-Jährige aus Erlangen mit seinem Monteurwagen im Lohner Ortsteil Krimpenfort einen nur mit einem Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang überqueren wollte. Dabei erfasste die Regionalbahn das Auto. Warum es zu dem Unfall der Bahnstrecke zwischen Lohne und Vechta kam, ist unklar.
Bei dem Zusammenstoß wurde das Auto von dem Bahnübergang geschleudert. Es wurde total beschädigt. Der Zug wurde an der Front und im Seitenbereich erheblich beschädigt. Mitarbeiter der Nordwestbahn und der Deutschen Bahn überprüften laut der Polizei nach dem Unfall den Zug. Dieser konnte dann mit einem Ersatzzugführer mit den Fahrgästen bis zum Bahnhof nach Vechta weiterfahren.
Wie die Nordwestbahn auf ihrer Website mitteilte, wurde der Bahnverkehr zwischen Osnabrück/Bramsche und Vechta am Abend vorerst eingestellt. Betroffen waren demnach die Linie RB 58 und RE 18. Ein Schienenersatzverkehr könne nicht eingerichtet werden, hieß es.
© dpa | 22.09.2026 20:40









