Deutschland blieb der größte Akteur im EU-Schienengüterverkehr und trug mit einem Drittel zur Gesamtleistung bei, was 123,5 Milliarden Tonnenkilometern entspricht. Polen folgte mit einem Anteil von 14,7 Prozent (54,3 Milliarden Tonnenkilometer), während Frankreich mit 9,3 Prozent (34,4 Milliarden Tonnenkilometer) den dritten Platz belegte.
In 16 EU-Ländern ging die Transportleistung im Vergleich zu 2024 zurück, während acht Länder einen Anstieg verzeichneten. Die stärksten Rückgänge wurden in Irland (-35,2 Prozent), Lettland (-18,8 Prozent) und Estland (-17,3 Prozent) verzeichnet. Demgegenüber wurden die höchsten Zuwächse in Griechenland (+9,3 Prozent), Portugal (+8,4 Prozent) und Frankreich (+6,6 Prozent) verzeichnet.
Im Verhältnis zur Bevölkerung des jeweiligen Landes war das pro Kopf beförderte Schienengüterverkehrsvolumen in Luxemburg (10,7 Tonnen), Österreich (10,5) und Litauen (8,5) am höchsten. Die niedrigsten Werte wurden in Irland (0,03 Tonnen pro Kopf), Griechenland (0,06) und Spanien (0,5) verzeichnet.
Absender: dts Nachrichtenagentur | Abb.: via dts Nachrichtenagentur (Archiv) | 14.09.2026 11:36









