
Eine doppelte Einheit der Baureihe ET 1440 von DB Regio NRW als S-Bahn in Wuppertal-Oberbarmen, © Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
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Schließlich konnten Techniker die Weiche reparieren. Der Zugverkehr sollte sich laut Bahn im Laufe des Vormittags normalisieren.
Im Bahnverkehr rund um Wuppertal reiht sich seit gut zwei Wochen ein Ausfall an den nächsten. Zunächst hatte am 18. Juni ein defektes Stellwerk dafür gesorgt, dass keine Züge zwischen Düsseldorf und Wuppertal fahren konnten. Nach gut einer Woche sollte das Stellwerk wieder laufen, doch schon kurz nach Inbetriebnahme fiel es erneut für mehrere Tage aus. Insgesamt konnten dadurch zwei Wochen lang keine Züge durch Wuppertal fahren.
Auf Stellwerksstörung folgen Signalstörung und Weichenstörung
Als der Verkehr am Donnerstagmorgen wieder anrollen sollte, gab es neue Probleme: Plötzlich fielen mehrere Signale an der Strecke aus. Bald war klar, dass ein anderes Stellwerk wenige Kilometer weiter defekt war. Mehrere Stunden lang fuhren erneut keine Züge zwischen Düsseldorf und Hagen.
Am Freitag legte dann die Weichenstörung den Zugverkehr am Morgen weitgehend lahm. Erneut warteten Pendler vergebens auf ihren Zug. Auf einem Teil der Strecke wurden Ersatzbusse eingesetzt.
200 Ersatzbusse wegen Generalsanierung
Ohnehin sind Bahnreisende in der Region rund um Wuppertal seit Monaten leidgeprüft. Denn die zweite wichtige Strecke in der Region von Wuppertal nach Köln ist bereits seit Anfang Februar für eine umfassende Sanierung voll gesperrt. Alle Fernzüge etwa von Köln nach Berlin und Hamburg werden weiter nördlich über das Ruhrgebiet umgeleitet. Für die Pendler in der Region fahren in Spitzenzeiten rund 200 Ersatzbusse. Am kommenden Freitag soll die Generalsanierung abgeschlossen werden.
© dpa | 03.07.2026 08:11








