Bauzeitenpläne und Puffer für kritische Infrastrukturen müssten künftig robuster und krisenfester kalkuliert werden, sagte sie. "Die Bilanz weist Schattenseiten auf, die wir ungeschönt benennen müssen."
Der verkehrspolitische Sprecher der Union im Bundestag, Björn Simon (CDU), forderte, das Management der Deutschen Bahn müsse aus den Verzögerungen lernen: "Für die kommenden Korridorsanierungen brauchen wir verlässliche Zeitpläne und eine transparente Kommunikation, die Versprechungen gegenüber den Bürgern einhält."
Die Bahnstrecke Berlin-Hamburg wird am Sonntag nach rund zehneinhalb Monaten wieder freigegeben. Die Generalsanierung begann im August 2025. Der Abschluss verzögerte sich um rund eineinhalb Monate. Die Bahn begründete die Verspätung mit Frost zu Jahresbeginn.
Während der Generalsanierung mussten Fern- und Güterzüge Umwege fahren. Im Regionalverkehr verkehrten Züge auf Teilstrecken, und Bahnkunden mussten Busse nutzen. Mehr als 200 Busse wurden bereitgestellt.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang (Symbolbild) | 13.06.2026 21:36








