Eine kurzfristige "Neuverkehrsklausel", wie sie derzeit für Italo im Raum stehe, sei rechtlich extrem unsicher. Es gebe in Europa derzeit nichts Vergleichbares. "Wir riskieren, Trassen nach Regeln zu vergeben, die in anderthalb Jahren von Gerichten als EU-rechtswidrig kassiert werden", sagte Nagl. Das schaffe extreme Unsicherheit im Markt - und das sei das Schlechteste für alle.
Grundsätzlich ist Nagl jedoch davon überzeugt, dass Wettbewerb auch im Fernverkehr funktioniert. "Für uns als Infrastrukturbetreiber ist es völlig egal, welche Farbe die Züge haben", sagte er. "Der Wettbewerb muss am Ende zum Vorteil der Fahrgäste sein."
Absender: dts Nachrichtenagentur, schiene.de | Abb.: Italo S.p.A. | 31.05.2026 11:47







