Zu den Hintergründen des überraschenden Ausscheidens Henrichs wollte sich Tjarks nicht äußern, da Stillschweigen vereinbart worden sei. Er habe viele Gespräche mit Henrich geführt. Den Wunsch, seinen Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen, habe dieser sehr kurzfristig geäußert, insofern habe man die Entscheidung zur Freistellung auch kurzfristig treffen müssen.
Technik-Vorstand soll U5-Leitung übernehmen
Bei einer Aufsichtsratssitzung in der kommenden Woche solle zunächst über eine Aufgabenverteilung in der Unternehmensführung beraten werden, damit die Arbeit auch nach der Freistellung des Vorstandsvorsitzenden reibungslos weiterlaufen könne. Beim wichtigsten Hochbahn-Projekt, dem Bau der neuen U5, soll zunächst Technik-Vorstand Jens-Günter Lang die Führung übernehmen, sagte Tjarks.
Henrich hatte den Chefposten bei der Hochbahn Anfang 2024 übernommen. Das Verhältnis zwischen ihm und Tjarks galt als belastet. Für seinen Wunsch, den Vertrag auslaufen zu lassen, hatte er keine Gründe genannt.
© dpa | Abb.: HOCHBAHN (Archiv) | 11.06.2026 19:35









