NRW, Niedersachsen, Bremen
06:40 Uhr

Unwetter im Westen Deutschlands bremsen Bahnverkehr aus

Heftige Gewitter, Starkregen und Hagel ziehen über den Westen Deutschlands. Bäume stürzen um, Straßen sind überflutet, Fernzüge werden zurückgehalten.
Regionalbahn in NRW
Regionalbahn in NRW, © Pixabay
Eine Unwetterfront mit Gewitter und kräftigem Regen ist über Teile Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens und Bremens gezogen. Bäume stürzten um, Keller liefen voll, Straßen wurden überflutet und Fernzüge mussten in Bahnhöfen warten. Mehrere Städte berichteten von zahlreichen Feuerwehreinsätzen am Freitagabend.

Bäume auf Gleisen

Wegen der Unwetter kam es nach Angaben der Deutschen Bahn auf verschiedenen Strecken in NRW zu Beeinträchtigungen und Sperrungen. Oft lagen Bäume auf den Gleisen. In Münster musste die Feuerwehr einen entwurzelten Baum aus einer Bahnoberleitung holen - die Bahnstrecke wurde dafür zeitweise gesperrt.

Auch der Fernverkehr war beeinträchtigt. Die Züge warteten nach Angaben der Bahn aus Sicherheitsgründen an Bahnhöfen den Durchzug der Gewitterfront ab und setzten danach die Fahrt fort. Betroffen seien die Fernverkehrsverbindungen Münster - Osnabrück - Bremen sowie von Osnabrück in die Niederlande und vom Ruhrgebiet nach Hannover.

Der Zugbetrieb der Linie RE 6 (RRX) zwischen Hamm und Minden in Ostwestfalen sei eingestellt worden, hieß es auf der Seite Zuginfo.NRW. Auch auf weiteren Strecken etwa zwischen Hagen und Gevelsberg, Lippstadt und Hofgeismar sowie in Münster fuhren keine Züge mehr.

Zugverkehr auch in Niedersachsen teilweise unterbrochen

Das Unwetter hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr in Niedersachsen. Die ICE-Verbindungen zwischen Osnabrück und Münster sowie zwischen Dortmund und Bremen fallen aus. Die Sperrung soll noch bis zum Samstagmorgen dauern. Die Bahn empfiehlt Reisenden, unbedingt vorher ihre Verbindung online zu checken.
© dpa, schiene.de | Abb.: RRX | 30.05.2026 06:40

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