Kurzfristig wirksame Verbesserungen seien bislang leider nicht erkennbar, ergänzte er. Die Störungen verursachten bei dem Konzern massive Kosten und für Deutschland "inzwischen auch spürbare volkswirtschaftliche Schäden".
Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal betreibt Stahlwerke in Hamburg, Bremen und Eisenhüttenstadt. Beim Werk in Brandenburg sei es bereits zu ersten Produktionskürzungen gekommen, weil nicht genug Eisenerz angeliefert worden sei, sagte ein Sprecher der "Süddeutschen Zeitung".
Ursache sei das anhaltende Baustellenchaos im norddeutschen Schienennetz und die Tatsache, dass die Deutsche Bahn diesen Güterzügen zu wenig Priorität einräume, ergänzte er. Der Staatskonzern habe die Lage nicht ausreichend unter Kontrolle und keinen erkennbaren Plan, um eine stabile Versorgung schnell wieder sicherzustellen.
© dpa | Abb.: via dts Nachrichtenagentur (Archiv) | 04.06.2026 18:29









