Konkret sind Fernverkehrszüge zwischen Aachen und Berlin sowie Amsterdam und Berlin, Flensburg und Frankfurt, Oberstdorf und Dresden sowie Norddeich Mole und Dresden betroffen. Die Züge sind entweder verspätet oder fallen ganz oder abschnittsweise aus, wie die Bahn mitteilte.
Bei der S-Bahn Hannover sind die Linien S3, S6, S61 und S7 betroffen, wie Transdev mitteilte. Die Bahnen sind entweder zu spät, fallen teilweise aus oder fahren einige Halte nicht an.
Regios fallen teilweise aus
Auch auf den Regionalexpress-Linien 2 und 30 kommt es zu Einschränkungen. Der RE2 zwischen Hannover und Göttingen fährt laut Betreiber mit starken Verspätungen von bis zu 60 Minuten. Die Züge müssten wegen der Überlastung der Strecken auf andere Züge warten oder hinter langsameren Bahnen hinterherfahren. Einige Verbindungen würden nur teilweise bedient, um Verspätungen abzubauen.
Die unter der Marke Enno betriebenen Verbindungen des RE 30 fahren nur von Lehrte über Gifhorn nach Wolfsburg. Von Hannover Hauptbahnhof nach Lehrte pendeln Ersatzbusse.
ICE verlor Stromabnehmer
Grund für die Probleme ist ein Oberleitungsschaden im Osten von Hannover. Dort war in der Nacht bei einem ICE ein Stromabnehmer abgerissen. Weil die Fernverkehrsstrecke nur eingleisig befahrbar ist, werden ICE unter anderem über S-Bahn-Gleise umgeleitet, wie der S-Bahn-Betreiber Transdev mitteilte. Nach Informationen von 8.00 Uhr sei der Schaden zudem größer als ursprünglich angenommen. Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung informieren.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 04.06.2026 13:22









