Der SPD-Politiker verwies aber auf Verbesserungen. Es gebe keine neuen zusätzlichen Kapazitäten, um neue Zugpaare oder Züge fahren zu lassen und Taktbegrenzen zu erhöhen, sagte Woidke. Aber: "Die Dinge, die abgemacht sind, die werden wir einhalten, und da sind ja auch Verbesserungen in verschiedenen Bereichen vorgesehen." Das neue Bündnis aus SPD und CDU rechnet mit Milliardendefiziten für den neuen Doppelhaushalt für 2027 und 2028. Havelland-Landrat Roger Lewandowski (CDU) dringt auf einen Halbstunden-Takt von Berlin nach Rathenow.
Woidke: Klare Benachteiligung Ostdeutschlands
Der Regierungschef forderte den Bund zu massiv mehr Investitionen in die Schiene in Ostdeutschland auf. "Wir haben hier - und ich sage es hier ganz offen - eine klare Benachteiligung Ostdeutschlands, was Schienenprojekte betrifft", sagte Woidke. Er nannte den zweigleisigen Ausbau der Strecke Cottbus-Lübbenau, die Verbindung Berlin-Stettin und die Ostbahn von Berlin Richtung Küstrin in Polen. "Alle Projekte haben eines gemeinsam: Sie waren nie Teil des Bundesverkehrswegeplans." Für eine gute Entwicklung der Hauptstadtregion müsse der Schienenverkehr verbessert werden.
© dpa | Abb.: VBB (Symbolbild) | 19.05.2026 21:47








