Hochwasser in Bayern
Älter als 7 Tage

Erneut Probleme bei Bahnverbindung zwischen München und Ingolstadt

Nach hochwasserbedingter Unterbrechung macht nun eine Stellwerkstörung einen durchgängigen Bahnverkehr zwischen München und Ingolstadt unmöglich. Das teilte die Deutsche Bahn am Dienstag auf X mit.
Skoda Baureihe 102
Skoda Baureihe 102 mit Dosto des "München-Nürnberg-Express" - Hier Testfahrt im Jahr 2018 bei der Einfahrt in den Göggelsbuchtunnel, © Deutsche Bahn AG / Claus Weber (Archiv)
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Die Reparatur an einem Stellwerk im Raum Ingolstadt Nord sei zwar beendet. Zudem seien die Reparaturarbeiten nach einem Dammbruch in Baar-Ebenhausen abgeschlossen. Aber der durchgehende Zugverkehr zwischen München Hauptbahnhof und Ingolstadt Hauptbahnhof war am Dienstag wegen eines defekten Stellwerks im Raum Baar-Ebenhausen nicht lange möglich.

Gegen Mittag meldete die Bahn die Unterbrechung - die Strecke zwischen Ingolstadt Hauptbahnhof und Rohrbach (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) wurde gesperrt. Züge aus Richtung Nürnberg sollten vorzeitig in Ingolstadt wenden, aus Richtung München in Rohrbach. Ersatzverkehr sei in Planung.

Weiter Einschränkungen in Süddeutschland

Auf anderen Strecken in Bayern gibt es allerdings weiter Einschränkungen oder Ausfälle. Betroffen sei auf der Strecke Stuttgart-Ulm-Augsburg-München der Abschnitt zwischen Ulm und Augsburg, auf der Strecke Nürnberg-Donauwörth-Augsburg-München der Abschnitt zwischen Donauwörth und Augsburg, auf der Strecke München-Memmingen-Lindau der Abschnitt zwischen Buchloe und Memmingen sowie die gesamte Strecke Ulm-Memmingen-Kempten.

Die Bahn hat ihre Kulanzregelung bei Fahrkarten jetzt auch auf den Dienstag ausgeweitet - zwischen Sonntag und Dienstag gekaufte Fahrkarten für die betroffenen Strecken können auch später genutzt werden. Bei gleichem Ziel könne man mit dem Ticket auch eine andere Strecke fahren. Bei allen verkehrenden Zügen in der Region rechne die Bahn mit hoher Auslastung, der Nahverkehr in Bayern sei auch stark beeinträchtigt. Insgesamt rate die Bahn aber auch weiterhin von Zugreisen nach Süddeutschland ab.

Auf folgenden Strecken kommt es zu einzelnen Ausfällen und Verspätungen: München-Nürnberg-Erfurt-Berlin, Karlsruhe-Stuttgart-Ulm, Augsburg-München, Stuttgart-Mannheim-Frankfurt(M), München-Lindau-Bregenz-Zürich, Karlsruhe-Stuttgart-Crailsheim-Nürnberg, Augsburg-Kempten(Allgäu)-Oberstdorf, Nürnberg-Würzburg.
© dpa, schiene.de | Abb.: Deutsche Bahn AG / Claus Weber (Archiv) | 04.06.2024 08:38

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