Bayern
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Warnung vor heftigem Starkregen – Zugverkehr bei Garmisch eingestellt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Regierungsbezirk Oberbayern bis zum Montagabend vor extrem heftigem Starkregen.
Durch blühende Frühlingswiesen
Archivbild: Unterwegs im Werdenfelser Land: Ein Triebwagen der Baureihe ET 2442 als RB 5408 Innsbruck - München Hbf und weiterer Triebwagen der Baureihe ET 2442 als RB 5511 Reutte in Tirol - München Hbf fahren ab Garmisch-Partenkirchen vereinigt in die bayerische Landeshauptstadt. Durch blühende Frühlingswiesen fährt der Zug hier zwischen Garmisch und Farchant vor der herrlichen Kulisse von Alpspitze (links) und Zugspitzmassiv (rechts)., © Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe (Archiv)
Für die Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz sprach der DWD für den Abend und die Nacht zu Dienstag zudem eine Warnung vor schwerem Gewitter aus. Es bestehe Gefahr für Leib und Leben etwa durch Blitzschlag, herabfallende Äste und andere, auch große Gegenstände wie etwa Dachziegel, teilte ein Sprecher in München mit.

Es könne zu Schäden an Gebäuden, raschen Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern kommen. Zudem seien verbreitet Aquaplaning auf den Straßen und Erdrutsche möglich. Auch auf Hagelschlag müssten sich Menschen einstellen.

Die Deutsche Bahn gab zudem bekannt, dass der Zugverkehr zwischen Murnau und Garmisch-Partenkirchen aufgrund von massiven Unwettereinflüssen mit Dauerregen eingestellt worden sei. Züge aus München endeten vorzeitig in Murnau. Aus Richtung Mittenwald endeten die Züge in Garmisch-Partenkirchen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet worden, es sei aber mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. "Von Reisen wird aufgrund der derzeitigen Witterungslage abgeraten."

Zunehmend Probleme bereiten die anhaltend starken Regenfälle auch im Landkreis Rosenheim. Besonders betroffen seien derzeit die Gemeinden Raubling und Bad Feilnbach, teilte eine Sprecherin des Landratsamtes mit. Dort seien erste Keller und Unterführungen vollgelaufen. Die Kommune habe deshalb die Vorstufe zum Katastrophenfall festgestellt. Nun werde zunächst die Lage im Landkreis erkundet, um ein umfassendes Bild zu erhalten. 
© dpa | 03.06.2024 17:14

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