Nahverkehr
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Initiative für einheitliches Ende der Maskenpflicht

In der Debatte um die Corona-Schutzregeln kommt aus den Ländern eine Initiative für ein koordiniertes Ende der Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Dr. Maike Schaefer
Dr. Maike Schaefer, © Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau Bremen
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Die Vorsitzende der Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister, Bremens Senatorin Maike Schaefer (Grüne), sagte am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Mein Ziel ist es, dass sich die Bundesländer hier auf ein einheitliches Vorgehen einigen."

Für eine Sonderkonferenz der Ressortchefs an diesem Dienstag habe Bremen daher als Vorsitzland den Antrag eingereicht, die Maskenpflicht im ÖPNV bundesweit zur Einführung des vorgesehenen "Deutschlandtickets" Anfang März abzuschaffen. "Das muss aber unter dem Vorbehalt stehen, dass es die Pandemielage zulässt."

Über die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs können die Länder selbst entscheiden. Für Fernzüge und Fernbusse ist dagegen laut Infektionsschutzgesetz bundesweit bis zum 7. April 2023 eine FFP2-Maskenpflicht festgeschrieben. Ein Vorstoß für ein Ende der Pflicht im ÖPNV ist bereits aus Schleswig-Holstein gekommen - mit Blick auf den Jahreswechsel.

Ein bundesweit nutzbares "Deutschlandticket" mit einem Einführungspreis von 49 Euro im Monat soll im neuen Jahr kommen und an die beliebten 9-Euro-Tickets aus dem Sommer anknüpfen. Der genaue Starttermin ist offen.
© dpa | 24.11.2022 13:26

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