Pünktlichkeit
Gestern, 20:29 Uhr

Bund fördert Einbau neuer Zugsicherungstechnik

Das Bundesverkehrsministerium hat am Freitag die Förderrichtlinie zur Umrüstung von Zügen mit dem europäischen Zugfunksystem ERTMS veröffentlicht.
ICE 3 Baureihe 403 auf der Schnellfahrstrecke zwischen Halle/Leipzig und Erfurt unterwegs
ICE 3 Baureihe 403 auf der Schnellfahrstrecke zwischen Halle/Leipzig und Erfurt unterwegs. Im Vordergrund eine ETCS-Halttafel, © Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe (Symbolbild)
Der Bund stellt dafür rund 1,7 Milliarden Euro bis 2030 zur Verfügung. Darüber hinaus fördert der Bund die Ausrüstung der Fahrzeuge im Digitalen Knoten Stuttgart (DKS) mit rund 482 Millionen Euro.

"Mit unserer Förderrichtlinie machen wir die Züge fit für eine digitalisierte Schieneninfrastruktur", sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). "Die neue digitale Technik sowohl in den Zügen als auch in der Infrastruktur ermöglicht eine Echtzeit-Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Leistellen." Damit soll die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit deutlich verbessert werden.

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich gegenüber der EU dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Schienenfahrzeuge weiterhin auf dem europäischen Schienennetz uneingeschränkt verkehren können, wenn die Infrastruktur zukünftig mit dem European Train Control System (ETCS) als Teil des European Rail Traffic Management System (ERTMS) ausgestattet wird. Dafür müssen die Fahrzeuge entsprechend ausgerüstet werden.

Die Förderrichtlinie sieht dabei Fördersätze von bis zu 60 Prozent bei Serienausrüstungen und bis zu 90 Prozent bei erstmals ausgerüsteten Fahrzeugtyp-Varianten im Rahmen einer First-of-Class-Ausrüstung (FoC) vor.
Absender: dts Nachrichtenagentur | Abb.: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe (Symbolbild) | 24.07.2026 20:29

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