
Eine doppelte Einheit der Baureihe ET 1440 von DB Regio NRW als S-Bahn in Wuppertal-Oberbarmen, © Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
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Bei einer routinemäßigen Prüfung einer Eisenbahnbrücke auf der Bahnstrecke habe ein Sachverständiger am Freitag einen Schaden an einem tragenden Bauteil festgestellt. Aus Sicherheitsgründen sei deshalb eines der beiden Gleise gesperrt worden. Das andere Gleis sei weiterhin mit normaler Geschwindigkeit befahrbar. "Zugverkehr kann also stattfinden, aber nicht mit voller Kapazität", hieß es in der Mitteilung.
Vier von 89 Brücken saniert
Die betroffene Brücke wurde nach Angaben der Bahn im Rahmen der abgeschlossenen Korridorsanierung nicht erneuert, weil die bisherigen Inspektionen - zuletzt Ende 2025 - keine Schäden gezeigt hätten. Im Zuge der Generalsanierung seien vier von 89 Brücken auf der Strecke repariert worden. Über Umfang und Dauer der Reparatur der schadhaften Brücke werde die Bahn informieren, sobald verlässliche Aussagen möglich seien.
Am Wochenende gab es auf der Strecke Hagen - Wuppertal - Köln außerdem wie angekündigt noch weitere Einschränkungen. Aktuell fänden auf der Strecke noch sogenannte Belastungsfahrten statt. Bis diese vollständig abgeschlossen seien, gebe es noch abschnittsweise Geschwindigkeitseinschränkungen für die Züge auf dem Streckenabschnitt. Teilweise komme es auch zu Anpassungen im Fahrplan. Die Bahn bedauere mögliche Unannehmlichkeiten für ihre Kunden.
Zuletzt waren wieder mehrere Stellwerke rund um Wuppertal ausgefallen und hatten den Bahnverkehr auf den Abschnitten, die nicht für die Generalsanierung gesperrt waren, gut zwei Wochen lang weitgehend lahmgelegt.
© dpa | 11.07.2026 19:51







