"Investitionen ins Schienennetz dürfen nicht Jahr für Jahr davon abhängig
gemacht werden, wie viel im Bundeshaushalt übrig bleibt. Der Bund muss endlich eine verlässliche Finanzierung über mehrere Jahre aufbauen, wie es etwa in der Schweiz seit vielen Jahren der Fall ist", sagte Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege.
Das Schienennetz in Deutschland ist trotz der Milliarden-Investitionen weiterhin in einem schlechten Zustand. Nach Angaben der für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Tochter DB InfraGo wurden 2025 rund 26.000 Baustellen absolviert. Die Zustandsnote des Netzes blieb dadurch laut dem aktuellsten Bericht bei 3,0. Der Zustand des Netzes wird jedes Jahr mit Schulnoten bewertet. Alle Anlagen mit einer Note von 4 oder schlechter gelten in dem Bericht, den die Bahn selbst erstellt, als erneuerungsbedürftig.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus | 15.07.2026 05:58









