Die kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke verbindet die Kreise Rendsburg-Eckernförde (Schwansen) und Schleswig-Flensburg (Angeln). "Die Brücke bringt mehr Platz und mehr Zuverlässigkeit für Bahn, Auto, Rad und Fußweg", so die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Norden, Ute Plambeck. Ein Teil der Brücke kann hochgeklappt werden, um Booten und Schiffen auf der Schlei die Durchfahrt zu ermöglichen.
Schleswig-Holstein Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) sieht ein wichtiges Signal, weil der Baufortschritt sichtbar werde. "Die neue Brücke wird aufgrund wegfallender Umwege die Verkehrsverhältnisse in der Region deutlich verbessern", erklärte er.
Laut Bahn ist die Freigabe für den Zugverkehr für August 2027 geplant. Die Inbetriebnahme der Brücke für den Straßenverkehr soll bis Ende 2027 folgen.
Die neue Brücke wird nach früheren Angaben der Bahn deutlich breiter als die bestehende. Sie erhält einen von der Fahrbahn abgetrennten Geh- und Radweg und zwei Fahrbahnen für den Autoverkehr. In einer der Fahrbahnen wird das Gleis für Züge integriert. Wartezeiten entstehen für Autos dann nur noch, wenn Züge passieren oder die Brücke für den Schiffsverkehr geklappt wird.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn / Ole Constantinescu | 09.07.2026 10:37








