Ein Mann habe bei der Polizei angerufen und behauptet, er sitze mit einer Bombe in dem Regionalexpress aus Essen nach Münster. Der Zug sei dann in den Hauptbahnhof Münster geleitet und dort von vielen Einsatzkräften durchsucht worden. Allerdings sei keine Person gefunden worden, auf die die Beschreibung gepasst hätte. "Vermutlich hat es diese Bedrohungslage nicht gegeben", sagte der Polizeisprecher. Die knapp 50 Reisenden hätten von dem vermeintlichen Vorfall überhaupt nichts mitbekommen.
Der Hauptbahnhof Münster wurde für den Einsatz vorübergehend gesperrt. Mehr als zehn Linien im Regionalverkehr sowie mehrere Fernzüge waren betroffen. Nachdem die Polizei Entwarnung gegeben hatte, konnten Züge den Bahnhof wieder anfahren. Allerdings gab es noch hohe Verspätungen, teilte die Bahn mit.
© dpa | 30.06.2026 14:25






