
Eine doppelte Einheit der Baureihe ET 1440 von DB Regio NRW als S-Bahn in Wuppertal-Oberbarmen, © Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
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Seit dem 18. Juni stand der Verkehr auf der Strecke weitgehend still. Tagelang hatten Techniker vergebens nach dem Fehler für den folgenschweren Ausfall gesucht. Nach einer Woche schien das Problem gefunden zu sein. Techniker wechselten Komponenten in einem Computersystem aus - anschließend wurde das Stellwerk am vergangenen Freitag schrittweise wieder in Betrieb genommen. Doch schon am Sonntag war das System erneut außer Betrieb.
Betroffen ist eines der modernsten Stellwerke der Region
Die teils maroden Stellwerke rund um Wuppertal waren zuletzt auch in der Bundespolitik thematisiert worden. Doch für den Ausfall ist laut Bahn ausgerechnet eines der modernsten Stellwerke der Region verantwortlich: Das elektronische Stellwerk im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel war erst 2017 in Betrieb gegangen.
In einem Stellwerk sorgen die sogenannten Fahrdienstleiter dafür, dass Züge von A nach B kommen - etwa indem sie Weichen richtig stellen und die Signale auf Grün schalten, wenn ein Gleisabschnitt frei ist. Probleme mit Stellwerken führen immer wieder zu Verzögerungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen.
Verkehr sollte nach monatelanger Sperrung wieder anlaufen
Bahnreisende in der Region rund um Wuppertal sind im Moment ohnehin leidgeprüft. Seit Anfang Februar ist die Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen für eine Generalsanierung voll gesperrt. Alle Fernzüge etwa von Köln nach Berlin und Hamburg werden über das Ruhrgebiet umgeleitet. Für die Pendler in der Region fahren rund 200 Ersatzbusse.
Zuletzt hatte die Bahn allerdings einige S-Bahn-Gleise wieder freigegeben, die auf einem Teil der Strecke parallel verlaufen. Dort sollten bis zum geplanten Abschluss der Generalsanierung am 10. Juli zumindest einige S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Georg Wagner | 30.06.2026 10:41





