Hintergrund sind umfangreiche Bahn-Bauarbeiten in Hamburg von Mitte Juli bis 20. August. Dabei geht es unter anderem um den Neubau der Sternbrücke, Arbeit an Stellwerken und weitere Baumaßnahmen.
Madsen zeigte Verständnis für das Bauvorhaben der Bahn-Tochter DB InfraGo. "Ich fordere selbst immer wieder, dass der Investitionsstau der vergangenen Jahrzehnte beseitigt wird. Und natürlich führen Bauarbeiten zu Einschränkungen."
Minister stellt Forderungen
Madsen forderte vollständige und verlässliche Informationen für Reisende ein. Es müsse ausreichend Personal am Umsteigebahnhof Pinneberg vorhanden sein und sichergestellt werden, "dass die Kreuzfahrtreisenden von und nach Kiel gelangen können". Er sprach von gewaltigen Einschränkungen für Fahrgäste.
Außerdem verlangt das Verkehrsministerium von der Bahn-Tochter unter anderem, im Falle von Störungen erforderliches Zusatzpersonal in den Leitstellen einzuplanen und Reisende gegebenenfalls auch durch den Einsatz von Personal und Megafonen in allen Bereichen der Bahnstationen zu informieren.
Das Ministerium schlägt zudem unter anderem einen von der Bahn finanzierten zusätzlichen "Kreuzfahrt-Express" auf der Strecke Kiel-Hamburg-Kiel (via Lübeck/Bad Segeberg) an Einzeltagen (19., 21. und 22. Juli sowie 1., 2. und 8. August) vor. Zudem sollten Direktbusse vom Kieler Kreuzfahrtterminal zum Hamburger Hauptbahnhof zum Einsatz kommen.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee (Symbolbild) | 10.06.2026 10:42








