Durch die 21 Kilometer lange Strecke soll der Autoverkehr aus dem südöstlichen Münsterland in die Innenstadt von Münster verringert werden. Die 23 Kläger sind Privatpersonen aus Münster und Sendenhorst. Im Wesentlichen geht es den Anwohnern nach Gerichtsangaben um Lärmschutz an der Strecke und im Fall einer Landwirtin in Sendenhorst um die Abgabe eines Grundstücks.
Für eine ausführliche Klagebegründung haben die Betroffenen noch rund zehn Wochen Zeit. Wann das OVG über den Streit entscheidet, ist derzeit offen.
Batteriebetriebene Züge
Betrieben werden soll die Strecke von der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE). Zum Einsatz kommen batteriebetriebene Züge, die im Hauptbahnhof in Münster geladen werden. Der Bau von Oberleitungen ist somit nicht notwendig. Pro Stunde sollen von Münster bis in den Stadtteil Wolbeck drei Züge fahren, zwei davon rollen weiter bis Sendenhorst. Die reaktivierte Strecke ist Teil des Plans "S-Bahn Münsterland", mit dem mit einem dichteren Takt auf neun Linien die Region auf der Schiene langfristig besser vernetzt werden soll.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe (Symbolbild) | 10.04.2026 13:37









