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Bahnchefin Evelyn Palla war im September als Nachfolgerin von Richard Lutz angetreten, um den Konzern aus der Krise zu führen. Sie verordnete dem Unternehmen eine neue Struktur und baute insbesondere in der Verwaltung und den oberen Managementpositionen umfassend Stellen ab. Mehr Verantwortung verlagerte sie dafür in die Fläche.
Mit mehreren Sofortprogrammen etwa zum Thema Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen oder zum Komfort im Fernverkehr versucht sie, das Fahrerlebnis für die Reisenden kurzfristig zu verbessern. Beim Dauerthema Pünktlichkeit braucht es laut Palla aber noch viel Geduld, bis sich die Lage bessert. Im vergangenen Jahr waren lediglich gut 60 Prozent der Fernzüge pünktlich unterwegs. Das ist auch die Quote, die die Chefin für 2026 anstrebt.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben | 27.03.2026 05:32









