Verdi-Tarifkonflikt
07:51 Uhr

Nahverkehr rollt nach Warnstreiks vielerorts wieder an

Nach zwei Tagen Warnstreik in zahlreichen Regionen in Deutschland fahren Busse, Trams und U-Bahnen wieder. Beigelegt ist der Tarifkonflikt aber noch nicht.
Verdi-Warnstreik
Verdi-Warnstreik, © AVG (Archiv)
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Nach den Warnstreiks im Nahverkehr rollen in den meisten Regionen die Busse, U-Bahnen und Trams wieder. Beispielsweise in Berlin lief der ÖPNV am frühen Morgen gegen 3.00 Uhr wieder an. Der Verkehr von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen lief wie geplant Schritt für Schritt an, wie die Berliner Verkehrsbetriebe mitteilten. Die BVG-Linien seien damit wieder ohne streikbedingte Einschränkungen unterwegs. 

Der Ausstand begann in den meisten Regionen am Freitag in den frühen Morgenstunden und endete in der Nacht auf Sonntag. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft Verdi.

Ende des Tarifkonflikts noch nicht in Sicht

In den meisten Regionen war es der zweite Warnstreik in der laufenden Tarifrunde. Bereits Anfang Februar stand der Nahverkehr für 24 Stunden nahezu bundesweit still. Vom Warnstreik ausgenommen waren in den vergangenen Tagen Niedersachsen und Baden-Württemberg. In Niedersachsen gilt noch bis Ende März eine Friedenspflicht, in Baden-Württemberg könnte es nächste Woche zu Warnstreiks kommen. 

In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Ein Ende des Tarifkonflikts ist derzeit noch nicht in Sicht - Warnstreiks bleiben damit weiter möglich.
© dpa | 01.03.2026 07:51

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