Ein durchtrenntes Kabel hat den Bahnverkehr in Teilen des Ruhrgebiets am Dienstag stundenlang behindert. Noch sind die Täter nicht gefasst - aber an Sabotage glaubt die Polizei nicht mehr.
Im Fall der durchtrennten Kabel am Gelsenkirchener Hauptbahnhof sieht die Polizei keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund. Man gehe nicht von einer gezielten Sabotage aus, sagte ein Polizeisprecher. Ob es sich um einen versuchten Kabeldiebstahl handele oder um Vandalismus, müsse nun weiter ermittelt werden. Konkrete Hinweise auf die Täter gebe es bislang nicht.
Unbekannte hatten die Kabel in der Nacht zum Dienstag durchtrennt und damit für weitreichende Einschränkungen im Bahnverkehr in Teilen des Ruhrgebiets gesorgt. Fernzüge wurden weiträumig umgeleitet, im Regionalverkehr mussten Pendler auf Ersatzbusse umsteigen.
Zunächst hatte der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Tat politisch motiviert gewesen sein könnte.
© dpa | Abb.: Fabian Holtappels, Pixabay (Symbolbild) | 15.04.2026 12:25