Eilmeldung:    Früh-ICE von Rostock nach Hamburg soll doch bleiben
Oberleitung beschädigt
18:51 Uhr

Störung auf ICE-Strecke Erfurt-Leipzig

Verspätungen, Ausfälle, Umleitungen: Nach einem Oberleitungsschaden auf der ICE-Strecke bleibt die Fahrt zwischen Erfurt und Leipzig/Halle eine Geduldsprobe für Reisende.
ICE-T Baureihe 411 als Doppeltraktion überquert die Unstruttalbrücke bei Karsdorf auf der Schnellfahrstrecke Leipzig/Halle - Erfurt (VDE 8.2)
ICE-T Baureihe 411 als Doppeltraktion überquert die Unstruttalbrücke bei Karsdorf auf der Schnellfahrstrecke Leipzig/Halle - Erfurt (VDE 8.2), © Deutsche Bahn AG / Frank Barteld (Symbolbild)
Eine beschädigte Oberleitung beeinträchtigt den Fernverkehr auf der ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Leipzig/Halle erheblich. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, ist aus noch ungeklärter Ursache im Bereich des Saubachtals ein Schaden aufgetreten. Dabei hingen zeitweise bis zu 500 Meter Oberleitung herab. Die Strecke sei inzwischen wieder eingleisig befahrbar. Zuvor hatte der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet. 

Techniker seien vor Ort und hätten mit den Reparaturarbeiten begonnen. Nach jüngster Prognose sollen diese voraussichtlich erst am Dienstagmorgen abgeschlossen werden. Zuvor war die Verbindung am Vormittag komplett gesperrt worden.

Fernverkehrszüge werden derzeit teilweise umgeleitet – sowohl über Naumburg und Großkorbetha als auch über Sangerhausen und Sömmerda. Fahrgäste müssen weiterhin mit Verspätungen rechnen, zudem kann es vereinzelt zu Zugausfällen kommen. Die Bahn bat Reisende, ihre Verbindungen kurz vor Abfahrt zu überprüfen.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Frank Barteld (Symbolbild) | 23.02.2026 18:51

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