Die Bahnunternehmen betonten, dass sie weiter daran arbeiteten, die durchgehende Verbindung Stuttgart–Zürich langfristig zu stabilisieren. Auf der Strecke hatten in der Vergangenheit immer wieder Verspätungen für Unmut bei den Reisenden und auch bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) gesorgt. Zunächst hatte der "Südkurier" über die andauernden Einschränkungen berichtet.
Um die Pünktlichkeit der IC-Verbindung zu verbessern, hatten die SBB und die Deutsche Bahn zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember ein neues Konzept eingeführt. Demnach verkehrt jeder zweite Zug von Stuttgart nur bis Singen, von dort fährt planmäßig ein Zug nach Zürich. Zudem fährt ab Schaffhausen ein Ersatzzug der SBB, wenn die durchgehenden Züge aus Stuttgart zu stark verspätet sind.
Der aktuellen Mitteilung zufolge wirken die Maßnahmen. Die durchschnittliche Ankunftspünktlichkeit in Zürich sei seit dem Fahrplanwechsel um rund 20 Prozentpunkte auf über 80 Prozent gesteigert worden. Die IC-Züge seien in über 80 Prozent der Fälle mit weniger als drei Minuten Verspätung in Zürich eingetroffen. Der Ersatzzug ab Schaffhausen sei seit dem Fahrplanwechsel bisher rund 100 Mal zum Einsatz gekommen.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben | 23.02.2026 13:53








