Tram-Linie
Älter als 7 Tage

Berlin: M10 fährt ab sofort bis nach Moabit

Fahrgäste in Berlin können mit der Tram-Linie M10 ab sofort bis nach Moabit fahren. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde der neue Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und U-Bahnhof Turmstraße am Samstag freigegeben.
Dr. Rolf Erfurt, Manja Schreiner und Franziska Giffey bei der Übergabe der Genehmigung zur Aufnahme des Betriebs
Dr. Rolf Erfurt, Manja Schreiner und Franziska Giffey bei der Übergabe der Genehmigung zur Aufnahme des Betriebs, © BVG/Andreas Süß
Dies teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) mit. Der Abschnitt ist 2,2 Kilometer lang und soll Prognosen der BVG zufolge künftig von mehr als 10 000 Menschen pro Tag genutzt werden. Fünf neue Haltestellen wurden gebaut, die alle barrierefrei sind. Die Bahn soll im Fünf- bis Zehnminutentakt rollen. Den Angaben zufolge fuhr zuletzt vor rund 60 Jahren eine Straßenbahn durch Moabit.

Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) sagte: "In gut zwei Jahren Bauzeit haben wir die Straßenbahn wieder ein Stück gen Westen gebracht und damit einen weiteren Meilenstein im Ausbau der nachhaltigen Mobilität in Berlin erreicht."

Die Verlängerung der Linie M10 soll Fahrgästen eine neue umsteigefreie Ost-West-Verbindung bieten. Die Bahnstrecke, die an der Warschauer Straße beginnt und unter anderem über die Haltestellen am Frankfurter Tor, der Eberswalder Straße und dem Nordbahnhof fährt, endete bislang am Hauptbahnhof. Ab sofort führt sie ihre Tour weiter nach Westen über die neuen Haltestellen Lesser-Ury-Weg, Alt-Moabit/Rathenower Straße, Kriminalgericht Moabit und Lübecker Straße bis zur Haltestelle Turmstraße fort. Die Investitionskosten für den Bau der neuen Strecke lagen laut BVG bei rund 33 Millionen Euro.
© dpa | 11.09.2023 06:35

Es gibt neue
Nachrichten bei schiene.de

Startseite neu laden