Ersatzverkehr
05:22 Uhr

Bahn sperrt im Juli rechtsrheinische Strecke für Sanierung

Europas meistbefahrene Güterzugstrecke wird monatelang gesperrt. Auch Personenzüge sind dort am Rhein bislang unterwegs. Fahrgäste müssen dann mehr Zeit einplanen. Was sind die Ziele der Sanierung?
KLV auf der rechten Rheinstrecke
Güterzug des Kombinierter Ladungsverkehr der DB Cargo mit Ellok Baureihe 185 auf der rechten Rheinstrecke gegenüber Oberwesel (vom Günderode-Haus gesehen), © Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee
Die vielbefahrene rechtsrheinische Bahnstrecke zwischen Troisdorf bei Bonn und Wiesbaden wird vom 10. Juli bis zum 11. Dezember für eine Generalsanierung gesperrt. Das bedeutet Unannehmlichkeiten für Fahrgäste mit Busersatzverkehr und Zugumleitungen. An diesem Donnerstag (16.00 Uhr) Uhr gibt die Deutsche Bahn Auskunft über Bauprogramm und Ersatzverkehr.

Mit der Sanierung der mehr als eineinhalb Jahrhunderte alten Strecke "bündeln die Bauteams zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen", teilte die Bahn mit. "Der rund 160 Kilometer lange Streckenabschnitt wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr für unsere Fahrgäste pünktlicher und zuverlässiger", hieß es. Sämtliche Stationen an der Strecke sollen modernisiert und großenteils barriere- oder zumindest stufenfrei werden.

Die rechte Bahnstrecke schlängelt sich durch das Welterbe Oberes Mittelrheintal und gilt mit der dortigen höchsten Burgendichte der Welt im Rheinischen Schiefergebirge als landschaftlich besonders reizvoll. Sie führt auch im Tunnel durch den sagenumwobenen Loreley-Felsen hindurch. Zugleich ist sie Teil von Europas meistbefahrener Güterzugstrecke zwischen Genua und Rotterdam. Schon viele Anwohner sind wegen des Bahnlärms weggezogen; auch der Tourismus klagt.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Wolfgang Klee | 22.01.2026 05:22

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