
Der legendäre Schnelltriebwagen SVT Görlitz (VT 18.16) kehrt am heutigen 12. September 2026 im Rahmen von Sonderfahrten nach Görlitz zurück genau in seine Geburtsstadt, in der er einst beim VEB Waggonbau Görlitz entwickelt wurde. Der Förderverein VT 18.16 e.V. als Partner der SVT Görlitz gGmbH veranstaltet am 12. September den Sonderzug Elbe-Neiße-Kurier mit dem historischen Dieselschnelltriebwagen VT 18.16, hier im Bahnhof Görlitz, © IMAGO / Matthias Wehnert (Archiv)
Mit einem lauten Hupen rollte der Zug um 8.22 Uhr in Dresden los - begleitet von leuchtenden Augen der Zuschauer am Bahnsteig. Nach einem Zwischenstopp in Hamburg erreichte die historische Bahn schließlich gegen 12.32 Uhr das Ziel. Dort konnten die Fahrgäste die Insel Sylt erkunden und etwas Nordluft schnuppern, bevor es um 14.59 Uhr wieder Zeit für den Heimweg war.
Aufwendiges Projekt von Bahn-Enthusiasten
Das einstige Prestigefahrzeug für den internationalen Fernverkehr stammt aus dem Jahr 1968 und war mehr als fünf Jahre lang aufwendig aufbereitet worden. Die Kosten dafür wurden mit etwa sieben Millionen Euro angegeben. Hinter dem Projekt stehen Bahn-Enthusiasten, die sich in der 2019 gegründeten gemeinnützigen GmbH SVT Görlitz zusammengetan haben, wie Mario Lieb von der GmbH mitteilt. Der Zug wurde im Waggonbau Görlitz gebaut - mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde.
Der Zug soll regelmäßig bei Sonderfahrten zu erleben sein. Mit den Worten "Willkommen an Bord - wo Geschichte Fahrt aufnimmt!" geht es diesen Winter an verschiedene Orte in der Republik. Das nächste Mal wieder Mitte November, dann ist eine Fahrt von Dresden nach Usedom geplant.
© dpa | Abb.: IMAGO / Matthias Wehnert (Archiv) | 31.10.2026 07:00







