Zünder und Sprengstoff der mutmaßlich britischen Luft-Boden-Rakete waren noch vorhanden. Der Kampfmittelräumdienst stellte die Munitionsteile sicher und transportierte sie ab, um sie unschädlich zu machen.
Auf der Website der Deutschen Bahn war zunächst von der "Entschärfung einer Weltkriegsbombe zwischen Hamburg und Berlin" die Rede. Eine weiträumige Umleitung des Fernverkehrs wurde vorbereitet. Nach dem Einsatz des Kampfmittelräumdienstes wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
Der Gegenstand war bei Bauarbeiten in der Nähe des Bahnhofs Müssen - im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein gelegen - freigelegt worden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teilte mit, das die Anwohner von zwei Straßenzügen in der 1.200-Einwohner-Gemeinde wegen des Bombenfundes ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten. In der Sporthalle wurde eine Notunterkunft eingerichtet.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 27.10.2026 11:28







