Gedacht ist an einen smartphonebasierten "In/Out-Tarif": Fahrgäste checken per Handy ein und wieder aus. Das Konzept soll Nordrhein-Westfalen ausarbeiten, das den Vorschlag gemeinsam mit Hamburg eingebracht hat. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) bestätigte dies der Zeitung: "Wer nur gelegentlich Bus und Bahn fährt, muss genauso unkompliziert und zu fairen Konditionen unterwegs sein können wie die Vielfahrer mit dem Deutschlandticket." Sein Land habe mit "eezy.nrw" bereits gezeigt, wie es funktionierte. "Der digitale Tarif wählt immer den günstigsten Preis pro Strecke aus. Außerdem ist der Monatsbetrag gedeckelt, sodass es nie teurer wird als mit einem Deutschlandticket", sagte Krischer.
Auf der Tagesordnung der Verkehrsministerkonferenz stehen zudem die Reform der Trassenpreise und höhere Regionalisierungsmittel. Sie beginnt am Mittwoch im bayerischen Schwangau.
Absender: dts Nachrichtenagentur | 20.10.2026 07:06







