Bei den neuen Fahrzeugen handelt es sich um kleine Shuttles, die mit Blick auf die Bedürfnisse im Öffentlichen Personennahverkehr entwickelt wurden. Die Mini-Busse sind barrierefrei und haben fünf Sitzplätze sowie einen Rollstuhlplatz. Sie fahren autonom, werden aber von Sicherheitspersonal überwacht. Wird der Rollstuhlplatz genutzt, stehen drei Fahrgastsitze zur Verfügung. Laut Hersteller finden insgesamt bis zu 15 Menschen Platz.
Projekt Kira mit rund 4.200 Testnutzern wird abgelöst
Bereits seit Mai 2025 läuft in Südhessen das Projekt Kira. In Darmstadt, Langen und Egelsbach bringen seitdem autonom fahrende Fahrzeuge Menschen an ihr Ziel. Mit Stand Ende Mai waren rund 4.200 Testnutzerinnen und Testnutzer zugelassen. Sie können via App die Fahrzeuge, die laut Bahn rund 130 Haltepunkte ansteuern, bestellen. Bei Kira kamen Autos mit fünf Sitzen zum Einsatz.
Dieses Projekt läuft zum Jahresende aus und wird durch das neue Projekt Kira+ mit den Holon-Shuttles abgelöst. "Das Ziel ist es, in naher Zukunft autonome Angebote in den regulären ÖPNV zu integrieren. Denn fahrerlose Verkehre bieten die große Chance, mit entsprechender politischer Unterstützung auch künftig überall und zu jeder Zeit einen attraktiven und finanzierbaren ÖPNV anzubieten", sagte RMV-Chef Knut Ringat laut einer Mitteilung.
"Kira" steht für "KI-basierter Regelbetrieb autonomer On-Demand-Verkehre". On-Demand-Verkehr bedeutet, dass man Fahrzeuge auf Abruf (on demand) bestellen kann.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Holon | 24.09.2026 19:59









