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"Kommt höchst selten vor"
"Dass ein Zug ausgerechnet in einem solchen Trennbereich anhält, kommt höchst selten vor", betonte der Bahnsprecher. Diese Streckenabschnitte, von denen es im Netz mehrere gebe, würden "normalerweise nur durchfahren". Letztlich habe eine Verkettung von Umständen zum Kurzschluss geführt.
Die Infrastruktur-Tochter der Bahn, die DB InfraGO, werde den Vorfall vom Dienstagmorgen mit der S-Bahn München "intensiv aufarbeiten und prüfen, wie vergleichbare Vorfälle an neuralgischen Stellen künftig besser verhindert werden könnten", sagte der Bahnsprecher.
Der Oberleitungsschaden hatte pünktlich zum Schulstart in Bayern vielen Bahnfahrern große Probleme bereitet. Auf der vielbefahrenen S-Bahn-Stammstrecke fuhren während des morgendlichen Berufsverkehrs zeitweise gar keine S-Bahnen mehr. Auch während der Hauptverkehrszeit am Nachmittag waren S-Bahnfahrten nur auf einigen wenigen Linien wie geplant möglich.
Bayerns Verkehrsminister mit scharfer Kritik
Wegen des Kurzschlusses waren mehrere S-Bahnen im stromlosen Abschnitt stehen geblieben. Fahrgäste mussten die Züge verlassen, danach wurden die S-Bahnen abgeschleppt. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter reagierte empört auf die Probleme: "Die Bahn gibt ein erbärmliches Bild ab", sagte der CSU-Politiker. Der Zustand der S-Bahn "ist so nicht mehr tragbar".
Die Stammstrecke ist eine der meistbefahrenen Bahnstrecken Europas und anfällig für Störungen. Probleme dort wirken sich auf große Teile des S-Bahn-Netzes rund um Deutschlands Pendlerhauptstadt aus.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Uwe Miethe (Symbolbild) | 16.09.2026 15:44








