Bei der Kollision wurden Teile des Steuerhauses abgerissen. Diese fielen jedoch nicht ins Wasser, sodass die Schifffahrt auf der Hunte nicht beeinträchtigt ist, wie es weiter hieß. Das Binnenschiff fuhr aus eigener Kraft zu einem Dalben und machte dort fest. Die Verkehrszentrale Bremen verbot die Weiterfahrt.
Im Anschluss an den Unfall untersuchte das Notfallmanagement der Deutschen Bahn den Brückenersatzbau. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt, am Abend aber wieder freigegeben.
Nach mehreren Schiffsunfällen wird die Huntebrücke bei Elsfleth neu gebaut, sie soll voraussichtlich Ende 2027 oder Anfang 2028 fertig sein. Während der Bauarbeiten fahren weiter Züge über die provisorische Hilfsbrücke.
Immer wieder Unfälle
Im Februar 2024 fuhr ein Binnenschiff gegen die Eisenbahnbrücke. Die Brücke wurde so beschädigt, dass die Bahn die Hilfsbrücke errichten musste. Nur wenige Monate später - im Juli 2024 - prallte ein Tankschiff gegen die provisorische Brücke. Wieder wurde der Zugverkehr vorübergehend eingestellt. Die Bahn baute daraufhin erneut eine provisorische Brücke, die sich allerdings nicht öffnen lässt. Deshalb können momentan nur flache Binnenschiffe hindurchfahren.
© dpa | 15.09.2026 20:42








