Bei dem Projekt seien die Oberleitungsanlage, die Gründungsthemen und der Zeitdruck eine große Herausforderung gewesen. "Wir hatten sehr wenig Zeit, dieses Projekt umzusetzen." Die vergangenen 46 Tage seien intensiv für das Team gewesen.
Umso größer war nun die Erleichterung, als am frühen Montagmorgen die ersten Züge über die Brücke rollten. "Dieser Tag, diese Stunde, dieser Moment, diese Minute - darauf habe ich persönlich sieben Jahre drauf hingearbeitet, dass das passiert, dass wir hier pünktlich in den Betrieb gehen mit der neuen Sternbrücke", sagte Widmaier weiter.

Hamburger Verbindungsbahn wieder frei: Züge fahren über neue Sternbrücke, © Deutsche Bahn AG / Jonas Wresch
Ende Juli wurde Rohbau eingebaut
Das spektakuläre Bauprojekt hatte erst vor wenigen Wochen einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Ende Juli war der 3.700 Tonnen schwere Rohbau der neuen Brücke in einer nächtlichen Aktion eingebaut worden. Der Einbau wurde zum Spektakel, wurde von vielen Schaulustigen beobachtet und von vielen Medien begleitet. Seither waren rund um die Uhr Restarbeiten nötig, um die Brücke fristgerecht in Betrieb nehmen zu können.
Die Sternbrücke ist ein zentraler Knotenpunkt im Hamburger Schienennetz. Vor der Sperrung fuhren dort täglich etwa 900 Regional- und Fernverkehrszüge sowie S-Bahnen über die vier Gleise. Die ersten Fahrten über die neue Brücke legten ein Regionalzug aus Kiel und ein ICE nach Basel zurück.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Jonas Wresch | 31.08.2026 08:03








