
Am Vormittag des 28. Juli wurden an der Staatsgrenze am Brenner die beiden Haupttunnelröhren des Brenner Basistunnels (BBT) durchbrochen. Etwa 1.400 Meter unterhalb des Brennerpasses konnten sich österreichische und italienische Mineure nach dem historischen Durchschlag die Hände reichen., © LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität/BBT SE
Nach Angaben des Landes Südtirol sind damit nun alle 230 Kilometer des Tunnelsystems ausgebrochen. "Es handelt sich um einen Meilenstein für ein vereintes Europa auf Schienen und für die Mobilität der Menschen", erklärte der Südtiroler Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider. Mit dem Durchschlag sind die beiden bisher separaten Baustellen zusammengeführt.
Der Brennerbasistunnel und die dazugehörigen Zuleitungsstrecken in Bayern, Tirol und Italien sollen die über 150 Jahre alte, kurvige Bimmelbahnstrecke über die Alpen ersetzen und die Fahrzeit von München nach Verona um etwa zwei auf dreieinhalb Stunden verkürzen. Seit 2015 wird im Gebirge gegraben und gebohrt, nach derzeitiger Planung soll der Tunnel 2032 in Betrieb gehen. Die Planung der Zuleitungsstrecken in Österreich und Italien ist weit fortgeschritten.
© dpa | Abb.: LPA/Ressort Infrastrukturen und Mobilität/BBT SE | 29.07.2026 12:34







