Der RE20 fährt bislang von Cottbus über den Hauptstadtflughafen BER zum Berliner Hauptbahnhof. Ausgelotet wurde eine Verlängerung ab dem Berliner Hauptbahnhof. Eine solche umsteigefreie Zugverbindung jede zweite Stunde hätte im ersten Fahrplanjahr rund 14 Millionen Euro gekostet, so das Ministerium.
Stattdessen sollen Pendler, Ausflügler und Urlauber nun in Angermünde vom bald dort endenden RE3 in die Regionalbahn RB61 nach Schwedt umsteigen. Doch: "Diese Linie war in den vergangenen Jahren wiederholt durch Qualitätsprobleme belastet", schrieb die BSW-Fraktion.
Das Ministerium entgegnete, Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) habe mit der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) intensive Gespräche geführt. Er forderte demnach, dass die NEB der Zuverlässigkeit der Linie RB61 zukünftig eine höhere Priorität beimisst. "Dies ist wegen der Taktverdichtung und der damit einhergehenden veränderten Betriebsabläufe auch zu erwarten."
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Dominic Dupont (Symbolbild) | 23.07.2026 05:50








