Sanierung
Gestern, 21:09 Uhr

Gesperrte Rheinstrecke: Ersatzverkehr läuft "geordnet"

Die Bahn hat mit der Großbaustelle über 160 Kilometer Schiene rechts des Rheins begonnen - mit Einschränkungen für Reisende. Wie klappt es laut hessischem Verkehrsministerium mit dem Ersatzverkehr?
Güterzug im Rheintal
DB Cargo - Ellok der Baureihe 187 rollt mit einem Güterzug Richtung Wiesbaden auf der rechten Rheinstrecke bei St. Goarshausen unterhalb von Burg Katz durchs Rheintal., © Deutsche Bahn AG / Georg Wagner
Nach dem Start der Grundsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf in Nordrhein-Westfalen ist der Ersatzverkehr nach Aussagen des hessischen Verkehrsministeriums "insgesamt geordnet" angelaufen. "Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung verläuft nie vollkommen reibungslos", teilte Staatssekretärin Ines Fröhlich mit. Entscheidend sei, dass mögliche Probleme schnell erkannt und Lösungen unmittelbar umgesetzt würden.

Fahrgäste werden insbesondere an stark frequentierten Bahnhöfen wie Wiesbaden von Servicekräften der Deutschen Bahn, Sicherheitskräften sowie Mitarbeitern des Rhein-Main-Verkehrsverbundes unterstützt. Die Erfahrungen der ersten Tage sollen genutzt werden, um den Betrieb während der kommenden Monate weiter zu optimieren, wie das Ministerium ergänzte.

Die Bahnstrecke rechts des Rheins ist seit vergangenem Freitag über 160 Kilometer komplett gesperrt. Bis Mitte Dezember sollen unter anderem Gleise, Weichen, Oberleitungen, Signaltechnik, Brücken, Tunnel, Bahnübergänge und Bahnhöfe erneuert und modernisiert werden. Ziel ist es unter anderem, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Bahnverkehrs zu verbessern, wie die Deutsche Bahn erläuterte. Es fahren Ersatzbusse auf 13 Linien.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Georg Wagner (Symbolbild) | 13.07.2026 21:09

Schlagzeilen

Meistgelesene Artikel

Aktuelle Stellenanzeigen

Luftfahrtbranche

Es gibt neue
Nachrichten bei schiene.de

Startseite neu laden