Ohne Strom fiel außerdem die Klimaanlage aus und die Türen blieben verschlossen, wie es hieß. Die Einsatzkräfte öffneten die Türen, mussten dafür etwa Bäume aus dem Weg sägen. Im Zug, in dem es laut Reisinger mittlerweile etwa 40 Grad hatte, sichteten die Einsatzkräfte die circa 630 Passagiere. Zwei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus. Zuerst hatte die "Märkische Allgemeine" berichtet.
Nacht in der Sporthalle
Kinder, Schwangere und ältere Menschen brachte die Feuerwehr demnach aus dem heißen Zug, der Rest musste dort ausharren. Nach mehreren Stunden kam um kurz vor 23.00 Uhr eine Diesellok, die den Zug nach Karstädt zog. Dort stellte sich laut Reisinger heraus, dass es keine Weiterfahrt mehr gibt. Die Einsatzkräfte bauten in einer Sporthalle ein Notlager auf, in dem die Passagiere übernachten konnten.
Ein Mensch kam von dort aus mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, andere wurden von Bekannten abgeholt. Am Morgen brachten Linienbusse die etwa 500 Menschen laut Reisinger zum Bahnhof nach Karstädt, wo sie mit zwei ICE weiterreisen konnten.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben (Symbolbild) | 28.06.2026 12:07








