Demnach hatten Unbekannte die Abdeckungen eines parallel verlaufenden Kabelschachtes mutwillig auf die Gleise gewälzt. Insgesamt fehlten 26 Abdeckplatten. Ein Teil der schweren Platten wurde den Angaben zufolge direkt im Gleisbereich platziert, der Rest von der Warnowbrücke West auf einen darunterliegenden Verbindungsweg geworfen.
Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr
Der Vorfall ging bisherigen Erkenntnissen zufolge glimpflich aus: Der Triebfahrzeugführer blieb unverletzt, der Zug weist nach ersten Prüfungen keine Schäden auf. Auch die Kabel im Schacht wurden nicht beschädigt.
Die Bahnstrecke musste jedoch für etwa eine Stunde und vierzig Minuten gesperrt werden. Drei Züge verspäteten sich dadurch geringfügig. Die Bundespolizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen.
© dpa | 28.04.2026 13:08






