Seit gut 16 Jahren wird an dem Bahnprojekt "Stuttgart 21" gearbeitet. Die Inbetriebnahme war ursprünglich für 2019 geplant und wurde seither mehrfach verschoben. Die Kosten, die ursprünglich auf rund 3 Milliarden Euro veranschlagt wurden, stiegen auf geschätzt 11,5 Milliarden Euro an. Die Bahn wird daher immer wieder für dieses Großprojekt kritisiert.
"Am Ende ist es wie bei jedem Großprojekt: Es ist nie einer allein schuld an allem", sagte Palla zu dieser Kritik nun. Man warte derzeit auf einen Revisionsbericht. Aus diesem sollen dann Vorschläge entstehen, was in Zukunft bei solchen Großprojekten besser gemacht werden kann. "Am Ende müssen wir uns auch selbst die Frage stellen, ob wir das Projekt richtig gesteuert haben", sagte sie.
Absender: dts Nachrichtenagentur, schiene.de | Abb.: Deutsche Bahn AG / Achim Birnbaum | 18.04.2026 05:48








