"Reisende sind gebeten, die geänderten Abfahrtsgleise der Züge zu beachten", sagte die Bahn-Sprecherin. Während der Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs könne es zu Kapazitätseinschränkungen der Züge kommen. Vereinzelt verkehrten zur Entlastung der Züge parallel Busse. Die Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs sei der erste Teil des Konzepts für den Bau der neuen Eisenbahninfrastruktur.
Eigentlich wollte die Deutsche Bahn Anfang des Jahres für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks den Hauptbahnhof der Stadt länger vom Netz abkoppeln. Die Aufteilung auf mehrere Sperrphasen wurde früheren Angaben zufolge möglich, weil man das Layout des Stellwerks nochmals optimiert habe und die Abläufe zur Inbetriebnahme neu organisiere.
Parallel zu den Arbeiten der Bahn unter anderem an Gleisen, Weichen und Oberleitungen läuft in Ulm die Erneuerung der B 10 als eines der größten und kostenintensivsten Bauvorhaben der Stadt. Rund 30.000 Kraftfahrzeuge müssen pro Tag durch die Sperrung der B 10 zwischen der Anschlussstelle Universität und Stadtmitte umgeleitet werden. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der B 10 belaufen sich auf über 300 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert das kommunale Bauvorhaben mit 105 Millionen Euro.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning (Symbolbild) | 04.01.2026 05:40




