Hamburg
Älter als 7 Tage

Schweigeminute der Hochbahn nach Unfalltod von Mitarbeiter

Der tödliche Autounfall am Jungfernstieg hat die Mitarbeiter der Hamburger Hochbahn bestürzt. Das Unfallopfer war ein Kollege. Bus- und U-Bahnfahrer wollen für einen Moment innehalten.
HOCHBAHN
Silberfarbener Doppeltriebwagen (DT) 3 der Hamburger Hochbahn AG, © HOCHBAHN
Nach dem tödlichen Unfall am Hamburger Jungfernstieg wollen die Mitarbeiter der Hochbahn mit einer Schweigeminute ihres verstorbenen Kollegen gedenken. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens werden dazu am Donnerstag um 11.00 Uhr alle Busse und U-Bahnen, die sich zu diesem Zeitpunkt an einer Haltestelle befinden, für eine Minute stehen bleiben. Die Fahrgäste sollen über Durchsagen informiert werden. 

Am Dienstagvormittag war ein 18-Jähriger mit einem gut 600 PS starken Auto über einen Gehweg am Jungfernstieg gerast und hatte einen Transporter vor einer Sparkassenfiliale gerammt. Durch die Wucht des Aufpralls bewegte sich der Transporter nach vorn und erfasste einen Passanten. Der 39 Jahre alte U-Bahnfahrer und Familienvater erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
© dpa | 03.07.2024 17:55

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