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Unfall mit Güterzügen in Kärnten

Bei einem Zusammenstoß zwischen Güterzügen im österreichischen Bundesland Kärnten ist ein deutscher Lokführer verletzt worden. Der 36-jährige Mann sei am Freitagmorgen mit seinem Zug in Fürnitz bei Villach auf einen zweiten Zug geprallt, der Kerosin transportierte, teilte die Polizei mit. Durch den Unfall gerieten Waggons und ihre Ladung in Brand.
Güterzugunfall in Fürnitz
Güterzugunfall am 20.01.2023 in Fürnitz (Kärnten/Österreich), © Freiwillige Feuerwehr Faak am See
Die zwei Triebfahrzeuge des deutschen Lokführers entgleisten, durchbrachen eine Lärmschutzwand und landeten auf dem Parkplatz eines Wohnblocks. Drei Autos wurden beschädigt, Anwohner kamen aber nicht zu Schaden.

Der aus dem sächsischen Erzgebirgskreis stammende Zugführer wurde in seiner Lok eingeschlossen. Einsatzkräfte setzten schweres Gerät ein, um ihn zu befreien, und transportierten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Zu seinen Verletzungen machte die Polizei keine Angaben. Der Fahrer des anderen Zuges blieb entgegen ersten Angaben unverletzt. Rund 300 Feuerwehrleute rückten aus, um den Brand zu löschen.

Die Ursache für den Zusammenstoß war laut Polizei vorerst unklar. Die beiden Lokführer seien laut Testergebnissen nicht alkoholisiert gewesen, hieß es. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) leiteten wegen des Unfalls Fernzüge von und nach Italien kleinräumig um.
© dpa | Abb.: Freiwillige Feuerwehr Faak am See | 20.01.2023 11:02

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