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Eine flächendeckende Videoüberwachung des gesamten Zuges lehnt Pro Bahn hingegen ab. "Im Fernverkehr gilt eine andere Ebene an Privatsphäre: Fahrgäste sitzen dort stundenlang, arbeiten, schlafen, essen und führen Gespräche", so Iffländer weiter. Ein ICE-Abteil sei eher ein Aufenthaltsraum als eine Haltestelle. Das rechtfertige keine Dauerbeobachtung der Sitzplätze.
Kameras in den Türbereichen gehörten in die Ausschreibungen für neue Fernverkehrszüge sowie in die Modernisierungsprogramme der Bestandsflotte, wo sie ohne Sonderaufwand eingebaut werden könnten, so Pro Bahn. Die Aufnahmen sollten ohne Live-Beobachtung nur wenige Tage im Ringspeicher verbleiben und ausschließlich bei konkretem Anlass an Ermittlungsbehörden übergeben werden.
Absender: dts Nachrichtenagentur | Abb.: via dts Nachrichtenagentur | 09.09.2026 05:58







