Rückblick: Vor etwa einem Jahr hieß es überraschend für die Fahrgäste, dass im Pegnitztal zwischen Hersbruck und Pegnitz 18 Brücken stark beschädigt waren und die Strecke gesperrt werden musste. Für viele Pendler, Ausflügler und Schülerinnen und Schüler hieß es fortan: Ersatzbus statt Bahn.
Was ist eigentlich mit der Elektrifizierung?
In den Monaten der Sperrung wurden nach Bahn-Angaben die Brücken wieder instand gesetzt. "Dabei wurden unter anderem die Fugen der Bauwerke erneuert und verpresst, lose Mauerwerkssteine an den Brücken mit Nadeln und Ankern verstärkt sowie Risse im Mauerwerk verschlossen und verpresst, um die jeweilige Bausubstanz zu stabilisieren", teilte die DB mit. Die Maßnahmen kosteten rund neun Millionen Euro. Im Mai wurde zunächst ein Teilstück wieder freigegeben, nun folgt die komplette Trasse durchs Pegnitztal.
In den kommenden Jahren sollen die 18 Brücken grundlegend erneuert werden. Zugleich gibt es schon seit Jahrzehnten eine Diskussion um die Elektrifizierung der Trasse: Vom Norden her können von Sachsen bis Hof bereits E-Loks fahren, Richtung Süden bis Nürnberg müssen die Bahnen noch mit Diesel betrieben werden. Bislang gibt es aber noch keine konkreten Planungsschritte für die Modernisierung der Strecke.
© dpa | Abb.: Deutsche Bahn AG / Jochen Schmidt | 03.09.2026 10:17









