Ein gutes Grundangebot stellt aus Sicht des Berliner Thinktanks eine etwa 250 Meter vom Wohnort entfernte Haltestelle dar, an der werktags alle halbe Stunde ein Bus abfährt.
Die am schlechtesten versorgten Menschen seien auf das Auto angewiesen. Betroffen seien vor allem Gemeinden in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sowie in Bayern außerhalb der Ballungsräume.
Frankfurt ist die Nummer eins
Etwa 30 Millionen Menschen seien sehr gut oder gut mit Bus und Bahn versorgt. Diese Gruppe lebe überwiegend in großen Städten oder deren Umgebung. In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern habe Frankfurt am Main das beste Angebot. Dicht dahinter folgen in der Analyse von Agora Verkehrswende Stuttgart, München, Karlsruhe, Düsseldorf und Darmstadt.
Bei den Landkreisen schnitten Verdichtungsränder der Metropolen wie der Landkreis München und die Region Hannover am besten ab, bei den Flächenländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Rheinland-Pfalz biete das beste Gleichgewicht zwischen dem Angebot in städtischen und ländlichen Regionen. Dagegen gebe es in Bayern, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein großes Gefälle zwischen starken Zentren und dünn erschlossenen Flächen.
© dpa | Abb.: IndiraFoto / Pixabay | 01.09.2026 10:46








